ALANYA
Das
Ferienzentrum Alanya liegt 135 km von Antalya entfernt. Die Stadt wurde
im 2.Jh.von Piraten gegründet und hatte den Namen Korakesion.
Schliesslich setzte sich auch hier die römische Macht durch,
und ab 395 gehörte es zum oströmischen Reich. Im
Jahre 1220 wurde Alanya vom seldschukischen Sultan Alaeddin Keykubat
erobert, der die Festung verstaerken und eine Werft bauen liess. Die
Stadt erhielt den Namen Alaiye(Edle).
Eine
Besichtigung des malerischen Burgfelsens-das Wahrzeichen der Stadt- ist
wirklich zu empfehlen.

ANTALYA
König
Attalos von Pergamon errichtete im 2.Jh.v.Chr. einen kleinen
natürlichen Hafen als Flottenstützpunkt, wodurch
Attalia, wie die Stadt damals hieß, gegründet wurde.
Zur byzantinischen Zeit war die Stadt ein wichtiges Zentrum des
Christentums. Die Seldschuken eroberten Antalya in Jahre 1207 und im
14.Jh. wurde die Stadt an das Osmanische Reich angeschlossen. Die aus
der römischen, byzantinischen, seldschukischen und osmanischen
Zeit stammenden Stadtmauern und einige Türme sind bis heute
erhalten geblieben. Das aus der römischen Zeit stammende
Hadrian Tor mit drei Bögen und Säulen in
korinthischem Stil wurde anläßlich des Besuches und
zu Ehren von Kaiser Hadrian 130 n.Chr. errichtet. Das gekehlte Minarett
ist ein malerisches Erinnerungstück aus dem 14. Jh. und wurde
zum Wahrzeichen von Antalya.

ANKARA
Sehr
viel Kultur finden Sie in Ankara. Bis
zum Jahr 1923, als die erste Türkische Republik ausgerufen
wurde, war Ankara eine kleine, unbedeutende Provinzstadt in Anatolien.
Heute ist Ankara die Hauptstadt der Türkischen Republik und
nach Istanbul eine der modernsten und größten
Städte der Türkei. Im Altertum nahm man an,
daß die Stadt Ankyra von den Phrygiern (7.Jh.v.Chr.)
gegründet wurde. Möglicherweise war die Stadt aber
schon von den Hethitern besiedelt worden.
Unterhalb
der Zitadelle liegt das berühmteste Museum der Türkei
und gleichzeitig die bedeutendste Sehenswürdigkeit von Ankara,
das Archäologische oder Hethiter-Museum, das die
verschiedensten Gegenstände aus allen Epochen und Teilen
Anatoliens beherbergt. Es ist ungemein wertvoll, dieses Museum zu
besuchen, wenn man die Geschichte der Anatolischen Zivilisationen
besser verstehen möchte. Funde aus Prähistorischer
Zeit, aus dem Kalkolithikum, Neolithikum und dem frühen Bronze
Zeitalter bis zur Klassischen Zeit können in vielen
Säalen bewundert werden.
Das
Atatürk Mausoleum befindet sich auch in Ankara, im Westen des
Kizilay Platzes . Es wurde fast zehn Jahre an dieser ''Anit Kabir''
genannten Gedenkstätte gebaut.

SIDE
Nicht
nur Urlaub auch sehenswertes und Kultur Türkei finden Sie in
Side
ist 76 km von Antalya entfernt und auf einer Halbinsel gelegen. Die
schönen Sandstraende und das kristallklare Wasser machen Side
zu einem beliebten Urlaubsort. Side war in der Geschichte der
wichtigste Hafen Pamphiliens. Unter römischer Herrschaft
erlebte Side seine Glanzzeit und erreichte den Höhepunkt
seines Reichtums. Reiche Bürger der Stadt spendeten freiwillig
Geld für die Verschönerung ihrer Stadt. Im 5. und
6.Jh.n.Chr. diente Side als Bischofssitz für Ost-Pamphylien.
Man
kann sich den Glanz der Stadt vorstellen, wenn man bedenkt, dass die
Stadt nicht nur eine Agora besass. Zwei Tempel standen nebeneinander am
südlichen Punkt der Halbinsel. Der eine Tempel war sicher
Athena gewidmet, da sie die Hauptgöttin von Side war. Der
andere Tempel muss Apollon geweiht gewesen sein. Und das Theater in
Side ist das einzige Exemplar seiner Art in Anatolien. Es wurde im
2.Jh.n.Chr. auf hellenistischen Fundamenten errichtet und war das
größte Theater Pamphyliens und hatte 17000
Sitzplaetze.

Aspendos
Es
wird angenommen, dass Aspendos genauso wie Perge von den Achaern ca.
1000 v.Chr. gegründet wurde. Aspendos gehörte zuerst
zu Lykien, wurde aber spaeter Pamphylien angegliedert. Der Fluss, der
durch Aspendos führte, war geeignet für den
Schiffsverkehr, so dass Aspendos gleichzeitig als Hafen dienen konnte.
Das
Theater ist das am besten erhaltene römische Theater der Welt.
Jedes Jahr wird hier ein Festival veranstaltet. Das Theater, gebaut im
2.Jh.n.Chr. bildet einen perfekten Halbkreis und die breiteste Stelle
betraegt 95 m. Die Cavea hat insgesamt 41 Sitzreihen für
15.000 Sitzplaetze. Aus Inschriften am Theater erfahren wir, dass der
Baumeister der Architekt Zenon aus Aspendos war. Gebaut wurde es unter
der Herrschaft von Marcus Aurelius (161-180 n.Chr.) von zwei
Brüdern, Cutius Chrispinus und Curtius Auspicatus, die es den
Kaisern und Göttern weihten. Im Süden des Theaters
liegen die Ruinen des Gymnasiums und der Baeder.

Kapadokien,
Die
Gegend von Kappadokien gehört zum inneranatolischen Hochland
und ist von allen Seiten von Gebirgen eingeschlossen. Dazwischen liegt
eine Landschaft von berückender Schönheit. Man
fühlt sich wie in eine bizarre Mondlandschaft versetzt.
Vulkanische Eruptionen veraenderten die Gegend kontinierlich. In einem
Haus in Catalhöyük sind Wandmalereien zu sehen, die
wahrscheinlich einen Vulkanausbruch des Hasan Dagi darstellen. Bei
diesen Ausbrüchen wurde das Land von zahlreichen Tuffschichten
von unterschiedlicher Dicke und Festigkeit überlagert. Die
Tuffschichten wurden im Laufe der Zeit ausgewaschen, so entstanden
Wasserrinnen und starke Verformungen. Resultat der Erosion waren
bizarre Steinformationen, wie Kegel und Pyramiden, die sich
ausgezeichnet für den Bau von Felsenkirchen eigneten, die man
heute dort besichtigen kann.

Mevlana
Museum,Konya
Die
einzige Hauptstadt der
Seldschuken erscheint mit ihren Gaerten und Flüssen wie eine
Oase in der Steppe Zentralanatoliens. In Konya sind sehr viele
Seldschukische Türben (Begräbnisstätten) zu
sehen. Das grösste Mausoleum ist das des
Ordengründers Mevlana, der sagte: ''Komm,wer du auch bist''.
Es ist auch zugleich das Wahrzeichen Konyas. Als Bahaeddin Veled, der
Vater von Mevlana, starb, wurde er seinem Wunsche entsprechend im
Rosengarten von Alaeddin Keykubat ausserhalb der Stadt beigesetzt.
Mevlana wurde spaeter neben seinem Vater begraben. Auf dem Grab liess
der Sultan aus Dankbarkeit die Kubbe-i Hadra Moschee im Jahr 1273
errichten. Jahrhundertelang wurden in dem von Mevlanas Enkeln
gegründeten Kloster die tanzenden Derwische
ausgebildet.(Sufi-Orden)
In
dem 1926 zum Museum umgewandelten
Kloster sind viele Kleidungsstücke der Derwische,
Instrumente
für die Sema-Musik, Gebets-Teppiche, Koranhandschriften und
Stoffe ausgestellt.
ISTANBUL,die Stadt, die aufgrund
ihrer
geographischen
Lage im Mittelpunkt der Alten Welt liegt, ist durch ihre historischen
Monumente und bezaubernden Naturschönheiten als eine
bedeutende Metropole bekannt. Mit einer Einwohnerzahl von ca. 16
Millionen ist Istanbul die größte Stadt der
Türkei. Sie ist auch die einzige Stadt der Welt, die sich
über zwei Kontinente erstreckt, denn ihr Gebiet wird durch
eine Meeresenge, den ''Bosporus'', getrennt. Die Stadt hat eine 2500
jährige, sehr bewegte und bunte Geschichte. Fast 1600 Jahre
lang diente Istanbul dem Römischen, Byzantinischen und dem
Türkisch-Osmanischen Reich als Hauptstadt. Hier herrschten
über 120 Kaiser und Sultane. Auch nachdem Ankara zur
Hauptstadt erklärt wurde, verlor Istanbul nichts von seiner
Bedeutung. Diese einmalige Stadt konnte bis heute ihr
bezauberndes
Aussehen bewahren und ihre Lebendigkeit
fortführen.
In
der geschichtlichen Entwicklung von Istanbul spielte das Goldene Horn
eine tragende Rolle, da es ein äußerst sicherer
Hafen ist. Auch heute pulsiert das charakteristische Leben in dieser
Stadt, Seite an Seite mit den Werken aus der Türkischen,
Byzantinischen und Römischen Periode. Die Stadt ist auch das
wichtigste Zentrum des Handels, der Industrie und der
Universitäten. Das Gleiche gilt natürlich auch
für das Vergnügen und die
Einkaufsmöglichkeiten.
Bedingt
durch die geographische und topographische Lage der alten Stadt, mit
ihren Plätzen, Hauptstraßen und Monumental-Bauten,
behielten die Siedlungsgebiete auch ihre Standorte trotz vielfacher
Wandlungen im Laufe der Geschichte.
Heute
erlebt Istanbul eine Ära der fieberhaften architektonischen
Entwicklung und Verschönerungsarbeiten, die an die Tage der
alten Hauptstadt erinnert. Die ab den vierziger Jahren
vernachlässigte Stadt, das Goldene Horn und der Bosporus
werden seit langem wieder in Ordnung gebracht und unter Schutz
gestellt, ermöglicht durch die Finanzquellen, die den
örtlichen Stadtverwaltungen zugeteilt wurden.
Karte
von Istanbul: 

Selimiye-Moschee,Edirne
Unmittelbar
an der Grenze zu Bulgarien liegt Edirne. Die erste
Stadtgründung geht auf die Thraker zurück, die in der
Mitte des 5.JH.v.Chr. dort einen Staat gründeten.
Während vieler Jahrhunderte war das Gebiet um Edirne
Schauplatz bedeutender Auseinandersetzungen zwischen Ost und West. 1361
geriet Edirne unter Osmanische Herrschaft.
In Edirne befinden sich heute ca.
80 Moscheen. Mit der Selimiye Moschee findet ein langer
architektonischer Formprozess des Architekten Sinan einen
krönenden Abschluss. Sie wurde während der Jahre
1469-1575 erbaut. Die Lichtführung ist für den
Besucher ein wunderbares Erlebnis und gibt ihm Musse, das Innere in
Ruhe zu betrachten. Mit einer mächtigen Zentralkuppel und vier
Minaretts ist die Moschee ein eindrucksvoller Anblick.

Kloster
Sumela,Trabzon
54
km entfernt von Trabzon und ganz in der Nähe von Macka, einem
hübschen, in mitten von Wäldern und Wiesen liegendem
Dorf, erhebt sich der 250 m hohe steile Felsen Karadag. Das Kloster
Sumela schmiegt sich wie ein Adlernest an die Felswand, die
über den Wiesen hinaufragt.
Der
Überlieferung nach wurde Sumela (auch Mutter Maria genannt)
unter dem byzantinischen Kaiser Theodosius I.(375-395) von zwei
Eremiten, Barnabas und Sophronio, in einer Felsenhöhle auf dem
Karadag als Kirche gegründet. Damit wurden die ersten
Grundsteine zu dem Kloster gelegt. Als sich später das
Christentum unter Kaiser Justinian weiter ausbreitete, wurde die Sumela
Kirche vergrößert.
Auf
einer engen und hohen Treppe steigt man zum Kloster hinauf. Die
Klosteranlage besteht aus einer in Felsen gehauenen Kirche, einigen
Kapellen , der Küche, mehreren Mönchzellen, dem
Gasthaus, der Bibliothek und einem Brunnen, dessen Wasser als
wundertätig galt.

Pamukkale,
Watteschloss!Ein
wirkliches Wunder der Natur!Schneeweisse
Kalk-Sinter-Terrassen,maerchenhafter Wasserfall!
Das
Naturwunder Pamukkale ist nicht nur ein wahrhaft prachtvoller Anblick,
sondern es zaehlt auch wegen seiner antiken Baudenkmaeler und der
Thermenbaeder zu einer der interessantesten Staetten der Welt. Wollen
Sie in unmittelbarer Naehe von Pamukkale noch etwas anderes sehen? Die
alte Stadt Hierapolis führt Sie in die Antike! Die Ruinen der
antiken Staette stehen auf einem Travertinplateau, das sich in
Jahrtausenden von Jahren durch die Mineralablagerungen des Wassers aus
dem südlichen Abhang des Caldagi nördlich der Staette
gebildet hat. Die weissen Terrassen von Pamukkale, auf die sich der
Name ''Watteschloss''bezieht, bilden nur die aktive, sich noch in
Bewegung befindliche Front dieses Plateaus.
Hierapolis
ist eine Stadtgründung des pergamenischen Königs
Eumenes II. und ist nach Hiera, der Gemahlin des Telephos, des
mystischen Ahnherrn der Pergamener benannt worden.

Haus der
Mutter Maria
Das
Marien-Haus, heute kleine
byzantinische Kirche, ist ein Wallfahrtsort für Christen und
Muslims gleichermaßen. Dort wohnte Maria während
ihres Aufenthaltes in Ephesos.Der Papst Benoit sagte ''Johannes kam
nach Ephesus und brachte Maria mit.Diese glückliche Mutter
stieg von hier in den Himmel.''
Der
heilige Ort liegt auf dem
Aladag (Solmissos) und wird täglich von Tausenden von Menschen
besucht. In den umliegenden Gebäuden wohnen katholische
Geistliche.
Auch
der Papst
hat diesen Platz als Heiligen Ort anerkannt.
Christen
wundern sich
darüber, daß an diesem Wallfahrtsort auch Muslime
beten. Dies ist leicht erklärt:
In
der islamischen Welt spricht
man von Maria mit Gottesfurcht, Liebe und Verehrung. Die Gebetsnische
in der Moschee (mihrab) erinnert an ihre Zelle (die im Koran ebenfalls
als „mihrab“ bezeichnet wird). Die neunzehnte Sure
des Koran trägt den Namen „Meryem“. Viele
Koranverse sprechen von ihr und von ihrem Sohn Jesus, die beide
„vor der Bosheit des gesteinigten Satans“ bewahrt
sind. Jesus ist ein „Gesandter“, seine Mutter eine
„Wahrhaftige“, aber beide sind doch nur
„Menschen, die essen und trinken“.
Der
Koran spricht davon,
daß Maria ihre Keuschheit bewahrte und daß sie von
Allah ein „Wort“ empfing. Dadurch, daß
Jesus vaterlos von Maria geboren wurde, hat Allah ein Zeichen seiner
Allmacht gesetzt. Maria war eine Mutter aus überweltlichem
Stamm, auserwählt, rein und über alle Frauen erhaben,
gläubig, gehorsam, tugendhaft und auf besondere Weise
ernährt.
Quelle
der Informationen: www.aysen.
nach
oben |